VDP – Variable Data Printing

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VDP – Variable Data Printing

Im Folgenden werden die Technologie des variablen Datendrucks (VDP) und die unterstützten Komponenten beschrieben, die Ihnen zum Erstellen von variablen Datenaufträgen zur Verfügung stehen.

Beschreibungen spezifischer VDP-Szenarios und VDP-Workflows finden Sie im Dokument Workflow-Beispiele.

Ein typischer Anwendungsbereich für den variablen Datendruck sind personalisierte Briefe und Anschreiben, wie sie für Direkt-Mailing-Kampagnen verwendet werden. Dazu müssen Master-Elemente, die in allen Kopien eines Dokuments gleich sind (wiederverwendbare Daten), mit variablen Daten kombiniert werden, die sich von Kopie zu Kopie ändern. Mithilfe des variablen Datendrucks können Sie Ihre Kommunikation personalisieren und Ihre Druckerzeugnisse mit Elementen versehen, die für die jeweiligen Zielpersonen besonders ansprechend sind.

Ein Beispiel für den variablen Datendruck ist eine Broschüre, in der die Kunden namentlich angesprochen und weitere persönliche Informationen über die einzelnen Kunden aus einer Marketing-Datenbank abgerufen und in die Broschüre integriert werden. Die Hintergrundelemente, Abbildungen und Textblöcke, die in allen Kopien der Broschüre identisch sind, bilden die Master-Elemente. Die Namen der Kunden und die anderen kundenspezifischen Informationen bilden die variablen Elemente.

In seiner einfachsten Form kann der variable Datendruck als Serienbrieffunktion verwendet werden, er bietet aber weiter gehende Möglichkeiten: Sie können Vierfarbbilder, Grafiken, Texte und andere Objekte dynamisch zusammenstellen und so Dokumente erstellen, die attraktiv gestaltet und bis ins kleinste Detail für die jeweiligen Zielpersonen angepasst sind. Für den variablen Datendruck wird die digitale Drucktechnologie genutzt. Für die personalisierte Kommunikation werden Datenbanken, die die Inhalte für die Druckerzeugnisse enthalten, mit Ausgabegeräten wie der Digitaldruckmaschine verbunden. Wichtig für die personalisierte Kommunikation sind Regeln, mit denen die Auswahl der Inhalte aus den Datenbanken und ihre genaue Positionierung im gedruckten Dokument gesteuert werden.

VDP-Sprachen können anhand der Ebene, auf der die wiederverwendbaren Daten festgelegt werden, kategorisiert werden. Dabei werden die nachfolgend beschriebenen Technologien unterschieden.

Seitenbasierte Technologie: Hierbei werden die statischen, wiederverwendbaren Daten (Master-Element) als komplette Seiten beschrieben. Jedes Seitenelement wird als Master-Seite bezeichnet. Seitenbasierte Sprachen eignen sich mehr für einfache, variationsarme Layouts.

Elementbasierte Technologie: Hierbei werden die statischen, wiederverwendbaren Daten als Elemente oder Objekte beschrieben. Die elementbasierte Technologie hat den Vorteil, dass auf einer Seite sehr viele Einzelobjekte individuell als statische oder als variable Elemente verwendet werden können. VDP-Aufträge, die mit einer elementbasierten Sprache erstellt werden, verwenden wiederverwendbare Objekte für die variablen Elemente (z. B. Bilder). Da auf diese Elemente sehr oft zugegriffen werden muss, werden sie auf einem Server gespeichert und als Gruppe in den Cache-Speicher geladen.

Komponenten variabler Datenaufträge

Ein typischer VDP-Auftrag umfasst die folgenden Hauptbestandteile:

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Der Fiery®-Controller unterstützt ein breites Spektrum an VDP-Technologien, einschließlich der fehlerfreien Verarbeitung von VDP-Aufträgen mithilfe von PPML, Fiery FreeForm™ und kompatiblen Aufträgen mit Creo VPS. Fiery-Controller sind PPML-zertifiziert. Damit wird sichergestellt, dass Fiery-Kunden auf größtmöglichen Durchsatz und beste Produktivität beim Drucken großer Mengen personalisierten Materials „on demand“ zählen können. Kombinieren Sie diese Funktionen mit der vollständigen VDP-Integration in einen beliebigen bestehenden Workflow und den neuesten integrierten Technologien der aktuellen Fiery-Software, und Sie verfügen über das umfassendste VDP-Angebot auf dem Markt. Fiery bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihre Geschäftserfolge mit effektiven 1:1-Marketingkampagnen und -leistungen auszuweiten. Dieses Dokument zeigt Ihnen, wie der Fiery-Controller Probleme in Verbindung mit der Verarbeitung und dem Druck von VDP-Aufträgen effektiv löst.

Funktionen der VDP

1. VDP-Informationen auf einen Blick

Die Fiery Command WorkStation (CWS) kann die Anzahl von Seiten in einem VDP-Dokument, das Seitenformat, die Anzahl von Datensätzen im Auftrag und die Anzahl von Seiten pro Datensatz anzeigen, auch wenn letztere variiert. Dies vereinfacht die Produktionsplanung, indem Bediener die Formate für den Auftrag im Vorfeld festlegen können. Aufträge können einfacher ausgeschossen werden, da das Seitenformat und die Anzahl der produzierten Bögen sowie die minimale und maximale Seitenanzahl von variablen VDP-Broschüren bekannt ist.

2. Ausschießen von Broschüren für nicht VDP-personalisierte Aufträge

Das Festlegen der Datensatzlänge ist eine Funktion des Fiery, mit der Bediener die Seitenanzahl vorgeben können, die in einem statischen Dokument einen Datensatz darstellt. Viele Anwendungen, die variable Dokumente erstellen, z. B. die Seriendruck-Funktion von MS Word oder MS Access, verwenden keine VDP-Technologie, sodass sie ein einzelnes kombiniertes Dokument ohne Dokument-Weiterverarbeitungsfunktionen erstellen. Durch die Festlegung von Datensatzlängen können Bediener bestimmen, wie viele Seiten jedes einzelne Dokument enthält, sodass Sie Weiterverarbeitungs- und Ausschießoptionen für Dokumentenbroschüren festlegen können.

3. Speichern und Preflight-Prüfung von VDP-Ressourcen

Komplexere VDP-Druckaufträge verwenden Ressourcen, die nicht mit dem Auftrag im Druckdatenstrom enthalten sind, sondern sich im Netzwerk befinden. Mit dem Dateisuchpfad (File Search Path, FSP) können Bediener die Netzwerkspeicherorte festlegen, an denen der Fiery nach VDP-Ressourcen suchen soll. Dies stellt sicher, dass die richtigen Ressourcen mit dem richtigen Auftrag verbunden werden. Zusätzlich zum FSP durchsucht die Preflight-Funktion ebenfalls diese Speicherorte, um zu gewährleisten, dass alle Ressourcen verfügbar sind. Wenn eine Ressource nicht verfügbar ist, wird der Bediener vor Beginn des Druckauftrags über mögliche Probleme informiert. Dies verringert den Ausschuss und steigert die Produktivität, indem sichergestellt wird, dass alle Ressourcen vorhanden und verfügbar sind, bevor der Auftrag ausgeführt wird.

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